Zirmtaler See

Hoch oben, aber noch unterhalb der Baumgrenze am sogenannten Nördersberg des unteren Vinschgaus gelegener, hübscher Bergsee in einem ausgedehnten, von zwei Bergrücken begrenzten Bergsturzgelände südlich oberhalb Tomberg. Der See, der teils von Blockwerk, teils von Gras- und Waldböden sowie von Lärchen und Zirben umrahmt wird, ist 230 m lang, 110 m breit und etwa 3 bis 4 m tief; aus dem Wasserspiegel erhebt sich eine kleine, nahezu vegetationslose Insel. Den Hauptsee umgeben ein paar kleine unbedeutende Wasseransammlungen, weshalb manchmal auch von den
Zirmtalseen die Rede ist. So hübsch die kleinen Trabanten aber auch sind, von einer richtigen Seengruppe zu sprechen, wäre aber doch zu viel, und so ist es eben der Zirmtalsee, dem sowohl in seenkundlicher wie touristischer Sicht die eigentliche Bedeutung zukommt. Unweit des Sees steht eine Hirtenhütte für das umliegende Weidegebiet der Zirmtalalm. Diese Hütte kann vor allem im Falle eines hochsommerlichen Wettersturzes ein willkommener Unterschlupf sein im Bereich eines von Bäumen umgebenen Bergsees ist ein Gewitter ganz besonders unheimlich und gefährlich.